Verpackungen

Nachhaltigkeit sicher verpackt

Produktsicherheit und -qualität entlang der gesamten Lieferkette sind unverrückbare Parameter bei der Herstellung von Tee. In diesem engen Feld arbeiten deutsche Teehersteller bereits seit vielen Jahren daran, Lösungen zu finden und einzusetzen, die Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Sie berücksichtigen Kriterien wie Wiederverwendbarkeit, Recyclingfähigkeit und Verpackungen, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Doch nicht nur die verwendeten Materialien spielen eine Rolle. Das Gewicht der Verpackungen wird durch die Unternehmen so gut es geht reduziert und verwendete Verpackungen werden effizienter genutzt, sodass sich Kraftstoffverbrauch und damit auch die CO2-Emissionen verringern. Die Nutzung zertifizierter Materialien wie etwa FSC®-Papier für handelsübliche Faltschachteln ist in der Teebranche bereits stark verbreitet, auch weil viele Verbraucher dies erwarten und zu einem Kaufkriterium machen. Die technische Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit im Verpackungsbereich schreitet schnell voran. Mit ihren hohen Anforderungen an Sicherheit und Qualität für ein Naturprodukt sind gleich mehrere Teeunternehmen Treiber dieser Entwicklung.

Verpackungen. Hier werden große Fortschritte gemacht

Die teils empfindlichen Tees, Kräuter und Früchte durchlaufen einen langen Prozess, bis sie bei uns letztendlich in Tassen oder Kannen gelangen. Um sie vor äußeren Einflüssen zu schützen, brauchen sie nach der Ernte unterschiedliche Verpackungen. Für die langen Transportwege nach Deutschland, aber auch für den Verkauf im Fachhandel, Supermarkt, der Drogerie oder über den Onlineshop. Die von uns befragten Mitgliedsunternehmen priorisieren dafür nachhaltige Verpackungslösungen. Kunststoffe und Folien auf Mineralölbasis werden durch Materialien ersetzt, die biologisch abbaubar sind und aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Verbundverpackungen wie etwa Teekisten, die nur mit hohem Aufwand recyclingfähig sind, wurden bereits vor Jahren durch verschiedene andere Lösungen für die unterschiedlichen Rohwaren ersetzt. Wo möglich bestehen diese Transportverpackungen aus pflanzlichem Material. Verpackungen aus Papier und recyceltem Papier können in Altpapiercontainern entsorgt werden, und die Metallklammer am Teebeutel ist in den allermeisten Fällen Geschichte. Stattdessen werden Teebeutel heute meist durch einen Knoten im Faden verschlossen. Beschichtungen, die den Tee in der Packung vor Feuchtigkeit oder Gerüchen schützen sollen, werden inzwischen unter anderem aus Polymilchsäure (ein Kunststoff auf Basis nachwachsender Rohstoffe) gewonnen. Bei ihrer Arbeit in den Ursprungsländern beraten unsere Mitglieder ihre Partner unter anderem zum Thema nachhaltige Verpackungslösungen bei Ernte und Transport, um den Kreislauf vom Ursprung bis zum Genuss nachhaltig zu schließen.

Am besten zertifiziert

Bei der Verwendung von Verpackungslösungen sind für unsere Mitgliedsunternehmen erteilte Zertifikate ein wichtiges Beurteilungskriterium. Das wahrscheinlich geläufigste Beispiel ist hier die FSC®-Zertifizierung von Papier.

FSC®-Zertifizierung

FSC® steht für „Forest Stewardship Council®“, ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltigere Waldwirtschaft. Seit 30 Jahren setzt sich FSC® für die Förderung einer umweltfreundlichen, sozialförderlichen und ökonomisch tragfähigen Bewirtschaftung von Wäldern ein. Das FSC®-Siegel stellt sicher, dass die Wälder unserer Erde umweltgerechter, sozial verträglicher und ökonomisch tragfähiger genutzt werden. Durch den Einsatz von FSC®-zertifizierten Materialien wird dem Raubbau und der Waldrodung entgegengewirkt.

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#teeziehtimmer

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