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Über die Blüten der Teepflanze Camellia sinensis (L.) KUNTZE – Morphologie, Inhaltsstoffe und Verwendung

Diplom-Biologin Franziska Wülfing, Universität Hamburg, Biozentrum Klein Flottbek und Botanischer Garten, Abt. Angewandte Pflanzenökologie und Biodiversität der Nutzpflanzen

Die in China beheimatete Teepflanze Camellia sinensis (L.) KUNTZE ist dort bereits seit 2700 v. Chr. bekannt. Der aus ihren Blättern und Blattknospen („two leaves and a bud“) gewonnene Aufguss weist eine lange Nutzungsgeschichte auf und ist heute eines der meist konsumierten Getränke der Welt. Aktuell richtet sich das Interesse jedoch auch zunehmend auf die Blüten der Teepflanze, deren Verwendung in den traditionell Tee anbauenden Ländern wie China oder Japan lange bekannt, in der hiesigen Lebensmittelindustrie bislang jedoch wenig verbreitet ist. Wurden noch bis in jüngster Vergangenheit die Teeblüten im Zuge der Produktion als Abfallprodukt verworfen, entwickelt sich neuerlich ein zunehmendes Bewusstsein für deren wirtschaftliche Bedeutung.

 

In den vergangenen Jahren war eine Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten darauf ausgerichtet, die Blüten der Teepflanze sowie deren Knospen auf ihre Inhaltsstoffe und deren Wirkungen hin zu untersuchen. Daraus resultierend ist heute bekannt, dass Teeblüten ähnlich zusammengesetzt sind wie Teeblätter und ebenfalls über entsprechende gesundheitsfördernde Eigenschaften verfügen.



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