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Kommentare zu Tee und Stress - anhand einer Publikation von Steptoe et al. 2007

Prof. Dr. Sepp Porta, Institut für Angewandte Stressforschung, Bad Radkersburg, Österreich; Institut für Pathophysiologie, Medizinische Universität Graz, Österreich

Seit langem ist bekannt, dass Tee nicht nur anregend, sondern auch entspannend wirkt. Diese relaxierende Wirkung, die Wissenschaftler den im Tee enthaltenen Polyphenolen zuschreiben, wurde jetzt objektiv anhand verschiedener physischer Parameter gemessen. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass Tee zum einen direkt über antioxidative und enzymaktivierende Wirkungen pathologisch schnelle Lipidoxidation verhindern und damit auch das Risiko für Arteriosklerose senken kann. Zum anderen kann Tee über die zentralberuhigende Wirkung kardiovaskuläre Schäden verringern bzw. hinauszögern. Die Polyphenole im Tee könnten demnach auf zweifache Weise den Stresseffekten entgegenwirken.

Prof. Dr. Sepp Porta vom Institut für Angewandte Stressforschung in Bad Radkersburg in Österreich kommentiert im folgenden Beitrag eine aktuelle Publikation der Forschungsgruppe um Andrew Steptoe, University College of London (GB) und stellt diese in Korrelation zu eigenen Ergebnissen.


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