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Jahresbericht 2010

Der Teemarkt in Deutschland ist stabil
Branche blickt optimistisch in die Zukunft

Hamburg, Juli 2011. Der Teemarkt in Deutschland bleibt stabil. "Die Einfuhren von Schwarz- und Grüntee liegen mit rund 51.000 Tonnen wieder auf dem Niveau von 2008", sagt Jochen Spethmann, Vorsitzender des Deutschen Teeverbands – und verweist damit auf eine der Kernbotschaften des Jahres-wirtschaftsberichts. Die Zahlen zeigen auch, dass bereits vor dem Reaktorunfall japanische Tee-Exporte nach Deutschland mit nur 190 Tonnen nahezu bedeutungslos waren.

Überraschend ist dagegen die starke Zunahme von Importen aus dem afrikanischen Kontinent nach Deutschland, insbesondere über die größte Tee-Auktion der Welt, in Mombasa, Kenia. Kenia selbst ist mit knapp 370.000 Tonnen sogar Exportweltmeister vor China. Rund um den Globus wurden in 2010 fast 4,1 Millionen Tonnen Tee produziert. In Deutschland betrug die Inlandsverfügbarkeit von Tee im vergangenen Jahr rund 25.000 Tonnen, das ist zwar ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr, lässt sich aber auf verstärkte Lagerhaltung zurückführen. Verbraucht wurden 18.300 Tonnen. Das heißt, der deutsche Verbraucher trinkt im Durchschnitt weiterhin knapp 26 Liter Tee im Jahr. "Teetrinker bleiben ihrem Lieblingsgetränk treu, sie sind Genießer und gesundheitsbewusst. Das wird den Markt für Tee auch in den kommenden Jahren auf einem stabilen Kurs halten", ist Jochen Spethmann überzeugt.

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