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Teeverband informiert über Pu-Erh-Tee:
Traditionelles Lebensmittel ohne Wunderwirkung

Hamburg, März 1999

Die chinesische Teespezialität "Pu-Erh-Tee" erfreut sich bei deutschen Verbrauchern wachsender Beliebtheit. Der Deutsche Teeverband e.V., Hamburg, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es sich hierbei um ein traditionelles Lebensmittel, nicht aber um ein "Wunder"- oder "Heilmittel" handelt.

Pu-Erh-Tee, im Volksmund auch "roter Tee" genannt, wird ebenso wie schwarzer und grüner Tee vom Teestrauch mit der botanischen Bezeichnung "Camellia sinensis" gewonnen. Er stammt ursprünglich aus der chinesischen Provinz Yunnan und ist nach der dortigen Stadt Pu'Er benannt. Von grünem und schwarzem Tee unterscheidet sich Pu-Erh-Tee durch ein besonderes Fermentationsverfahren, das dem Tee eine relativ dunkle Farbe und einen speziellen Geschmack verleiht.

Die positiven Wirkungen von Tees der Gattung Camellia sinensis stehen zunehmend im Mittelpunkt wissenschaftlicher Studien und Untersuchungen. Pu-Erh-Tee weist ein Spektrum an Inhaltsstoffen auf, das dem von Grün- und Schwarztee weitgehend entspricht, und kann damit ebenso wie diese zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung beitragen. Pu-Erh-Tee jedoch als Wundermittel anzupreisen, wie dies gegenwärtig an vielen Stellen geschieht, ist - so der Deutsche Teeverband - "unseriös und irreführend". In anderen Ländern hat Pu-Erh-Tee als Genuss- und Lebensmittel eine lange Tradition: So schätzen die Franzosen ihren "Tuocha" vor allem nach einem guten Essen.

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Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Weitere Informationen bei:
Deutscher Teeverband e.V.
Kyra Schaper, PR-Referentin
Sonninstr. 28, 20097 Hamburg
Tel.: 040/ 23 60 16 12
Fax: 040/ 23 60 16 10
e-mail: presse@teeverband.de

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