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Grenzenlose Vielfalt - unendlicher Genuss:
Mit Tee dem Winter einheizen und sich rundrum wohlfühlen

Hamburg, November 2012

Die Bäume haben ihre Blätter fallen lassen, die Sonne geht früher unter – es wird langsam kalt und frostig: Der Winter steht vor der Tür. Zeit, die Winterkleidung wieder hervor zu holen, es sich mit einer wärmenden Tasse Tee gemütlich zu machen, und der kalten Jahreszeit so richtig einzuheizen! Tee, das Trendgetränk aus der Teepflanze Camellia sinensis, bietet – gerade in den Wintermonaten – unendlich viel Abwechslung und Genuss.

„Ob Schwarzer, Grüner oder Weißer Tee, ob Tee aus China, Japan, Sri Lanka, Indien oder Kenia, dem Teegenuss sind keine Grenzen gesetzt. Die unterschiedlichen Teesorten bieten eine angenehme Abwechslung für unseren Gaumen,“ sagt Dr. Monika Beutgen, Geschäftsführerin des Deutschen Teeverband e.V. in Hamburg. „Die Tee-Geschmacksskala ist weit und reicht von mild bis kräftig mit Geschmacksnoten wie blumig, fruchtig, spritzig oder malzig.“ Als „Tee“ werden allerdings nur die Sorten bezeichnet, die von der Teepflanze Camellia sinensis stammen, wie Grüner, Schwarzer und Weißer Tee. Aufgüsse aus anderen Pflanzen heißen „Kräutertee“ oder „Früchtetee“. Im Gegensatz zu Schwarzem, Grünem oder Weißem Tee, enthalten sie zumeist kein Koffein.

Der Teestrauch gedeiht in tropischen bis subtropischen Regionen zwischen dem 38. Breitengrad nördlicher und südlicher Breite in einer Höhe von bis zu 2.500 Meter. Die wichtigsten Teeanbaugebiete liegen in Asien und Afrika, aber auch in verschiedenen Ländern Südamerikas und in Australien wird Tee kultiviert. In Deutschland wird am liebsten Schwarzer Tee genossen, ob als „Mischung“, wie zum Beispiel der beliebte Ostfriesentee, als aromatisierter Tee, wie der mit Bergamotte-Öl angereicherte Earl Grey Tee oder einfach „pur“, als so genannter „Gartentee“.

„Tee wird lose oder im Aufgussbeutel angeboten“, erläutert Dr. Monika Beutgen: „Im Aufgussbeutel ist er zum Beispiel ideal für die „schnelle Tasse“. Die Qualität des Tees ist bei Teebeuteln und losen Tees gleich. Bei Teebeuteln werden einfach nur kleinere Blattgrade verwendet. Die Tee-Inhaltsstoffe können sich hieraus besonders schnell lösen und in den Aufguss übergehen. Blattgrade bezeichnen die Größe der verarbeiteten Teeblätter.“

Die Teeblätter werden während des Herstellungsvorgangs beim Rollen mechanisch zerkleinert, wobei unterschiedlich große Blatt-Teile entstehen. Man unterscheidet folgende Sortierungen: Blatt-Tees, Broken-Tees, Fannings und Dust. Der größte Blattgrad ist der Blatt-Tee. Das nahezu ungebrochene Blatt wird wegen seines besonders feinen Aromas geschätzt. Broken ist die englische Bezeichnung für „gebrochenen“, kleinblättrigen Tee, der kleiner als Blatt-Tee ist, aber größer als Fannings. Die kleinen Sortierungen Fannings und Dust sind sehr ergiebig, kräftig, färben schnell und werden deshalb bevorzugt in Aufgussbeuteln eingesetzt.

Teegenuss ist individuell, daher gibt es auch keine feste Regel, die vorschreibt, wie Tee zubereitet werden muss: Die Menge des Tees und die Ziehdauer hängen ganz vom persönlichen Geschmack und von der Teesorte ab. Als Faustregel gilt: pro Tasse ein Teelöffel, für eine Kanne gern auch einen Löffel zusätzlich.

Für einen optimalen Teegenuss sollte man möglichst kalkarmes, frisches Wasser verwenden – egal ob aus dem Hahn, dem Wasserfilter oder der Flasche. Zum Filtern bzw. Sieben eignen sich am besten Siebeinsätze in der Größe der Kanne, große Papier- oder Dauerfilter mit Baumwollnetz.

Wer Appetit bekommen und mal eine andere Teesorte oder –mischung probieren möchte, kann im Fachhandel oder bei einer angesagten „Tea time“, die in vielen guten Lounges und Hotels angeboten wird, wunderbare Kostproben genießen, sich von der Geschmacksvielfalt begeistern lassen und dem Winter so richtig einheizen.



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Weitere Informationen bei:
Deutscher Teeverband e.V.
Kyra Schaper, PR-Referentin
Sonninstr. 28, 20097 Hamburg
Tel.: 040/ 23 60 16 12
Fax: 040/ 23 60 16 10
e-mail: presse@teeverband.de

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