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Tee - Doppelschutz vor Karies:
Heißer Tee und süße Sachen

Hamburg, November 2000

Advent und Weihnachten, das heißt Kuchen, Kekse und Süßigkeiten satt. Gut für den Gaumen, gut für´s Gemüt, aber schlecht für die Zähne. Da kann man sich nur freuen, dass in der kalten Jahreszeit auch überdurchschnittlich viel Tee getrunken wird. Denn Tee stärkt nicht nur den Zahnschmelz, sondern er schützt die Zähne außerdem vor überhöhter Säurebildung.

Voneinander unabhängige Untersuchungen in China, Japan und den USA haben gezeigt, dass die im Tee vorhandenen Polyphenole den Abbau von Stärke in den Nahrungsresten im Mund hemmen. Sie tun dies, indem sie das Enzym Amylase inaktivieren. Amylase spaltet Stärke in Traubenzucker, der dann wiederum Nahrungsgrundlage für die Plaquebakterien ist. Ein Stoffwechselprodukt der Bakterien ist Säure, die letztlich den Zahnschmelz schädigt. Diesem Mechanismus kann man mit regelmäßigem Teegenuss entgegenwirken, wobei schwarzer Tee ein noch besserer Amylase-Hemmer ist als grüner Tee.

Darüber hinaus können sowohl grüner als auch schwarzer Tee einen wesentlichen Beitrag zur täglichen Fluoridzufuhr leisten. Fluorid ist Bestandteil unserer Nahrung und wichtig für die Kariesprävention. Täglich sollten zwischen 1 und 4 mg aufgenommen werden. Der Fluoridgehalt in Tee ist im Vergleich zu anderen Lebensmitteln relativ hoch. 3 bis 4 Tassen grüner oder schwarzer Tee decken nahezu den Tagesbedarf eines Erwachsenen.

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